Am 20. und 21. September 2025 wurde das Hallenbad der Stadt Rotenburg an der Fulda wieder zur Hochburg des Schwimmsports: Der SV Neptun Rotenburg 1966 e. V. richtete bereits zum 44. Mal sein traditionsreiches Pokalschwimmfest aus – und das mit großem Erfolg.
Insgesamt 21 Vereine aus Hessen und Thüringen nahmen mit 217 Sportlerinnen und Sportlern an dem zweitägigen Wettkampf teil. Mit 1.046 Einzelstarts und 11 Staffelrennen waren die Wettkämpfe beachtlich, die Schwimmhalle gut gefüllt und die Stimmung ausgelassen und sportlich.
Ein besonderes Highlight war der kindgerechte Wettkampf für die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bereits Fünf- bis Siebenjährige wagten sich mutig ins Wasser und wurden für ihren Einsatz mit großem Applaus und glänzenden Augen bei der Siegerehrung belohnt. Bereits für die Kleinsten ist es schön, wenn sie lernen, dass sich Training, Teamgeist und Mut auszahlen. Für viele war es der erste Wettkampf nach der Sommerpause – für einige sogar der allererste Start bei einem Schwimmwettkampf überhaupt.
Bei seinem erfolgreichen Heimspiel trat der SV Neptun Rotenburg mit 26 Aktiven an und überzeugte mit einer beeindruckenden Gesamtleistung: Nahezu bei jedem Start verbesserten die Schwimmerinnen und Schwimmer ihre bisherigen persönlichen Bestzeiten. Dabei wurden sogar vier Vereinsrekorde aufgestellt – über 50 m Brustbeine (w & m), 50 m Kraulbeine (m) und 50 m Rückenbeine (m).
Die Sportlerinnen und Sportler des SV Neptun durften sich über eine Vielzahl an Medaillen freuen. Jonas Klingebiel (Jg. 2012) wurde mit einer makellosen Bilanz bei allen Einzelstars Erster in seiner Wertung. Ebenfalls eine herausragende Leistung zeigte seine jüngere Schwester Hanna Klingebiel (Jg. 2016) mit insgesamt 9 Goldmedaillen. Lina Klingebiel (Jg. 2014) er schwamm sich in hart umkämpften Rennen siebenmal den ersten Platz und dreimal den zweiten Platz. Mark Antonov (Jg. 2014) holte sich auf vier Strecken die Goldmedaille und auf vier Strecken die Silbermedaille aus dem Schwimmbecken. Auch der Nachwuchs wusste zu begeistern. Lina Diegel (Jg. 2020) zeigte bei ihrem ersten Wettkampf eine beeindruckende Leistung und gewann drei Goldmedaillen. Ebenfalls erreichte Raik Eichmann (Jg. 2020) bei seinem ersten Wettkampf zwei Goldmedaillen. Auch Noemi Reuter (Jg. 2019) erreichte mit zwei ersten Plätzen und einem zweiten Platz das Podium. Im Nachwuchswettkampf erreichte auch Patricia Sophie Erny (Jg. 2017) einen schönen zweiten Platz. Auch Tim Diegel beweist, dass sich Training lohnt und holt sich die Silbermedaille. Bei ihrem ersten Wettkampf zeigte auch Noemi Hellwig (Jg. 2016) eine starke Leistung über die Bruststrecken und holte sich eine Goldmedaille ab. Mit einem ersten Platz, zwei zweiten und zwei dritten Plätzen zählte auch Anna Amalia Hein (Jg. 2017) zu den erfolgreichen Rotenburgern. Bennet Raaz (Jg. 2015) erkämpfte sich einen ersten und einen zweiten Platz sowie drei dritte Plätze. In spannenden Rennen zeigte sich auch Calogero Agaficioaei (Jg. 2016) und wurde einmal Erster und Zweiter und dreimal Dritter. Emily Eichmann (Jg. 2015) erreichte mit ihren Starts zweimal das Podium und belegte einmal den ersten Platz und einmal den zweiten Platz. Linn Hotzel (Jg. 2015) zeigte, dass sich Training lohnt, und holte sich eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille. Ester Momita (Jg. 2017) gewann zwei Goldmedaillen, eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille. Auch ihr jüngerer Bruder Joseph Momita (Jg. 2018) holte sich zwei goldene und zwei silberne Medaillen. Rut Momita (Jg. 2013) erkämpfte sich eine Goldmedaille und eine Bronzemedaille. Einen zweiten Platz erzielte Jonathan Momita (Jg. 2015). Einen ersten Platz konnte sich auch Ida Susdorf (Jg. 2014) sichern. Nach gutem Training zeigte auch Oliver Schmick (Jg. 2012) hervorragende Leistungen und erreichte zweimal den zweiten sowie den dritten Platz. Auch die erfahreneren Schwimmerinnen und Schwimmer erzielten tolle Podiumsplätze, so wurde Sophie Henkel (Jg. 2011) einmal Dritte und Sascha Nuhn (Jg. 1991) einmal Zweiter und einmal Dritter. David Momita (Jg. 2014), Valentin Busch (Jg. 2015) und Sofoklis Filis (Jg. 2005) erreichten mit guten persönlichen Bestzeiten mehrere Top-Ten-Platzierungen.
Auch in den Staffelwettbewerben konnte der SV Neptun punkten: Zwei erste Plätze und zwei zweite Plätze gingen an die Rotenburger – in wechselnder Besetzung, sodass viele Kinder die Erfahrung eines Staffelrennens machen konnten.
Für einen echten Gänsehautmoment sorgte das letzte Rennen des Tages: Über 400 m Freistil stellte Melvin Jonas vom TV Wetzlar 1847 mit einer Zeit von 4:08;25 einen neuen Bahnrekord der Veranstaltung auf.
Die Stimmung bei den Siegerehrungen war ausgelassen – lautstarke Unterstützung kam nicht nur von den eigenen Teams, sondern auch von den mitgereisten Familien, Betreuerinnen und Betreuern. Besonders die Kleinsten freuten sich sichtlich über ihre Medaillen und Urkunden. In der Mannschaftswertung der Frauen und Männer belegte der SV Neptun Rotenburg jeweils den zweiten Platz hinter der SG ACT Baunatal, die sowohl die Frauen- als auch die Männerwertung gewonnen haben.
Fazit
Das 44. Pokalschwimmfest war für den SV Neptun Rotenburg ein voller Erfolg – sportlich wie organisatorisch. Die Mischung aus professionellem Wettkampf und kindgerechter Förderung sorgte für ein rundum gelungenes Schwimmwochenende. Der Verein blickt mit Vorfreude auf die kommenden Wettkämpfe – und vor allem auf die weitere Entwicklung seines starken Nachwuchses. Der SV Neptun Rotenburg freut sich schon auf nächstes Jahr, da der SV Neptun Rotenburg 1966 e. V. mit dem 45. Pokalschwimmfest auch sein 60-jähriges Bestehen feiert.
